Dépôt d’armée 61

Zum Remontedepot gehörten, knapp einen Kilometer südwestlich entfernt, vier Sommerställe, ein Hafermagazin und eine Operationshütte. Auf diesem rund 49 Hektar großen Weidegelände wurde 1966 auf etwa der Hälfte der Fläche das Munitionsdepot Breithülen (Dépôt d’armée 61) für das französische Militär in Baden-Württemberg gebaut.

Unter anderem war dort die Munition der „42e Compagnie de camp“ (Münsingen, Altes Lager) und die des „2e Régiment de cuirassiers“ (Reutlingen, Ypern-Kaserne) gelagert.

Für die Betreuung der militärischen Liegenschaft waren nacheinander die „753e Compagnie de munitions“ aus Kenzingen (Landkreis Emmendingen), danach das „730e Groupement de munitions“ aus Stetten am kalten Markt (Landkreis Sigmaringen) und zuletzt die „5e Compagnie de munitions du 6e régiment du matériel“ aus Rastatt zuständig.

Nachdem das französische Militär 1992 die Schwäbische Alb verlassen hatte, übernahm die Bundeswehr das Munitionslager, das sie bis Ende 2004 nutzte. Inzwischen sind die Bunker und Munitionshäuser an Privatleute und Landwirte vermietet. 



Ehemaliges Dépôt d’armée 61 in den 2020er-Jahren